Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Was ist das eigentlich?

Das medizinische Fachgebiet Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Kranio-Maxillo-Faziale Chirurgie), kurz MKG, beschäftigt sich mit der Diagnostik, Therapie, Prävention und Rehabilitation von Verletzungen, Erkrankungen, Fehlbildungen und Formveränderungen des Gesichtes, des Kiefers, der Mundhöhle und der Zähne.

Die Rehabilitation kann sowohl rein funktioneller Natur sein, also die Wiederherstellung von Körperfunktionen (Kauen, Schlucken, Sprechen), aber auch aus einem rein ästhetischen Grund erfolgen. Für dieses Fachgebiet ist eine Ausbildung der Humanmedizin und der Zahnmedizin notwendig, deshalb ist eine Doppelpromotion im deutschsprachigen Raum häufig.

Besonders ist außerdem die intensive Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten. Diese ist nötig, um eine Therapierung von komplexen Erkrankungen in Kopf-Hals-Bereich zu ermöglichen.
Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem eigenen Spiegelbild, sie erfüllen sich den Wunsch nach einem perfekten Gesicht mit den Möglichkeiten der ästhetischen Gesichtschirurgie. Sie gehört zu den wesentlichen Fachgebieten der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen.

Kein anderer Arzt ist dafür besser ausgebildet und verfügt über ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten. Egal ob eine Nasenkorrektur oder komplizierte Korrekturen des Kiefers, man bekommt alles von einer Hand.

Der große Unterschied im Vergleich zum plastischen Chirurgen liegt dabei, dass er nicht nur Standardmethoden verwendet, sondern auch individuelle Behandlungskonzepte entwickeln kann, die auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind.

Das Gesicht soll auf besonders natürliche Weise korrigiert werden, jene Mimik und Individualität, die das Gesicht unverwechselbar macht, bleibt so erhalten.
Ein weiteres Problem vieler Menschen ist der Zahnverlust.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten diese Lücke zu schließen, Implantate sind hier wohl die bekannteste und bequemste Lösung. Als Ersatz für die fehlende Zahnwurzel wird sie in den Kieferknochen gesetzt. Nachdem die neue Wurzel verwachsen ist, kann der Zahnarzt darauf Kronen, Brücken oder ganze Zahnreihen befestigen.

Die künstlichen Nachbildungen sitzen genauso fest wie die natürlichen, es stört nichts und es müssen auch keine gesunden Zähne für die Befestigung abgeschliffen werden. Diese Dienstleistungen sind ebenfalls Bestandteil des Leistungsspektrums der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.

Bereits mehr als 50 % aller Zahnimplantate werden von MKG-Chirurgen gesetzt. Der MKG-Chirurg kann außerdem durch seine Erfahrung im Bereich der Wiederherstellung von Knochengewebe auch bei den schwierigsten Ausgangssituationen helfen. Wer nach Gesichtchirurgen und Kieferchirurgen sucht wird auch auf https://nasenkorrekturwien.wordpress.com/2015/08/16/wilkommen-auf-rhinoplastik-wien/ fündig.

Der Beruf Zahnarzt

Was ist ein Zahnarzt und was zeichnet diesen Beruf aus?

Als Zahnarzt bezeichnet man einen Absolventen des Studiums der Zahnmedizin. Der Zahnarzt gehört sowohl in Deutschland als auch in Österreich zu den Freien Berufen. Ein Zahnarzt beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnose und Therapie von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen. In Deutschland gibt es ca. 87.700 Zahnärzte.

Bereits im 5. Jahrhundert vor Christus wurden Praktiken der Kieferheilkunde praktiziert. Im 18. Jahrhundert wurde in Frankreich die moderne Zahnheilkunde begründet. Davor kümmerten sich Barbiere um die Behandlung von Problemen im Mundbereich. Verwendet wurden dabei Hebel, Nadeln, Scheren und Klingen. Diese wurden stets in warmem Seifenwasser gesäubert.

Die Ausbildung von Zahnärzten umfasst ein Studium der Zahnheilkunde von zehn Semestern an einer wissenschaftlichen Hochschule sowie die naturwissenschaftliche, zahnärztliche Vorprüfung. Abgeschlossen wird sie mit der zahnärztlichen Prüfung. Die Regelstudienzeit beträgt zehn Semester und sechs Monate. Das Studium wird durch den Numerus clausus beschränkt.

Im Bereich der Weiterbildung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Kieferorthopäde widmet sich der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Fehlstellungen von Zähnen und dem Kiefer sowie der Orthopädie des Kiefergelenks. Mithilfe von Zahnspangen werden die Kiefer- und Zahnstellung reguliert und optimiert. Ein Oralchirurg nimmt chirurgische Eingriffe in der Mundhöhle vor und kann auch Implantate anfertigen. Er widmet sich aber nicht Bereichen außerhalb der Mundhöhle und auch nicht dem Bereich der plastischen Chirurgie. Der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg besitzt sowohl einen Abschluss im Bereich der Zahnmedizin als auch in der Humanmedizin. Für mehr Infos siehe Mund und Kieferchirurgie auf plastische-chirurgie.weebly.com.

Als Zahnarzt hat man die Möglichkeit sich entweder als Vertragszahnarzt oder als Privatzahnarzt in seiner eigenen, freien Praxis niederzulassen. Des Weiteren ist es möglich als Angestellter in einer Zahnklinik oder in der Forschung zu arbeiten. In Deutschland gibt es rund 55.000 Vertragszahnärzte. Voraussetzung um zugelassen zu werden ist eine mindestens zweijährige Assistenzzeit.

Ein angestellter Zahnarzt in Deutschland verdient durchschnittlich 5.245€ brutto monatlich, eine angestellte Zahnärztin 3.609€. Der Nettolohn bewegt sich bei 19,33€ bei den Männern und 15,50€ bei den Frauen. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Nettolohn in Deutschland liegt 12€ bzw. 9€. Organisiert sind die Zahnärzte in der sogenannten Zahnärztekammer.

Falls Sie neugierig geworden sind und sich noch weiter informieren wollen, können wir folgendes Video empfehlen:

Beiträge zur Mund / Kieferchirurgie finden Sie auch hier: Plastische Chirurgie Blog